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Bundesstadt Bonn

Wohnungshilfen

Auf dieser Seite

  1. Bonner Offensive zur Überwindung von Wohnungslosigkeit
  2. Landesinitiative "Endlich ein ZUHAUSE!"
  3. Häufige Fragen zum Wohngeld

Wohnungsvermittlung, Wohnberechtigungsschein, Wohngeld, Mieterschutz

Sie suchen dringend eine Wohnung? Möchten einen Wohnberechtigungsbescheinigung beantragen und wissen nicht, ob Sie zum berechtigten Personenkreis gehören? Sie benötigen Hilfe zum Thema Wohngeld? Sind von Wohnungslosigkeit bedroht oder interessieren sich für Miethöhen innerhalb des Bonner Stadtgebietes?

Hier finden Sie die entsprechenden Informationen, Kontaktpersonen und Antragsformulare.

Service-Infos zum Thema Wohnen

Bonner Offensive zur Überwindung von Wohnungslosigkeit

Die Initiative ist ein Zusammenschluss von Stadtverwaltung, Trägern der Wohnungslosenhilfe und der Politik und hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Wohnungslosigkeit in Bonn bis 2030 zu überwinden. Sie wird vom Amt für Wohnen und Soziales getragen.

Hintergrund ist die Resolution zur Überwindung der Obdachlosigkeit in der EU bis 2030, die die Europäische Union im Jahr 2020 gefasst hat.

Die Kapazitäten in Bonn, wohnungslose Menschen in kommunalen Unterkünften unterbringen zu können, reicht schon lange nicht mehr aus. Es ist nur schwer möglich, die Menschen in den großen Sammelunterkünften bedarfsgerecht zu versorgen. Außerdem gelingt es kaum noch, die Wohnungslosigkeit durch Vermittlung in den Wohnungsmarkt zu überwinden. Dies gilt gerade im preiswerten Segment.

Die Sozialverwaltung möchte gemeinsam mit den Trägern der Wohnungslosenhilfe menschenwürdiges Wohnen ermöglichen, die Qualität der Unterbringung wohnungsloser Menschen in Bonn verbessern und ihren Bedarfen unter Nutzung sämtlicher sozialer Regelsysteme besser gerecht werden. Hierbei sollen auch diejenigen Angebots- und Hilfestrukturen erschlossen werden, die bisher für diese Personengruppe kaum zugänglich sind, wie zum Beispiel Leistungen der Pflegekasse und Krankenhilfe oder der Eingliederungshilfe.

Für diese Aufgabe braucht die Sozialverwaltung Unterstützung. Und zwar sowohl aus den eigenen Reihen der Stadtverwaltung als auch von Seiten externer Kooperationspartner*innen.

Für das Vorhaben hat der Rat der Stadt Bonn auf Empfehlung der Sozialverwaltung beschlossen, eine Geschäftsstelle beim Caritasverband für die Stadt Bonn einzurichten. Diese ist erreichbar unter Telefon 022 1080 und  eu2030caritas-bonnde

Landesinitiative "Endlich ein ZUHAUSE!"

Im Rahmen der Bekämpfung von Wohnungslosigkeit hat die Landesregierung die Initiative Endlich ein Zuhause!“ – eine Initiative gegen Wohnungslosigkeit- ins Leben gerufen. „Endlich ein Zuhause" wird vom Amt für Kinder, Jugend und Familie umgesetzt.

Da die schlimmste Form von Armut sich in Obdachlosigkeit widerspiegelt und viele Städte hinsichtlich dieser Problemlage einer großen Herausforderung gegenüber stehen, wurde die Landesinitiative vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit verschiedenen Akteuren gegründet.

An wen richtet sich die Initiative?

Zur Zielgruppe gehören junge Erwachsene von 18 bis 26 Jahren ohne festen Wohnsitz, die aus der Jugendhilfe kommen und dort nicht mehr betreut werden, die im Elternhaus nicht mehr leben können oder nicht mehr leben wollen, die ihre erste eigene Wohnung wegen Selbst- oder Fremdverschulden bereits verloren haben und junge Menschen mit Fluchthintergrund.

Die Mitarbeitenden der Landesinitiative erreichen die Zielgruppe durch direkten Kontakt bei der Straßensozialarbeit oder durch die Vermittlung von anderen Ämtern und Organisatoren.

Das Angebot der Initiative

  • Beratung
  • gemeinsame Suche nach Wohnungen
  • Begleitung bei der Wohnungssuche
  • Unterstützung beim Abschluss von Mietverträgen
  • Vermittlung von Mieter*innen und Vermieter*innen in Konfliktsituation
  • Kontaktaufbau zu Ämtern und Dienststellen des sozialen Hilfesystems
  • Unterstützung bei der Gewinnung von Handlungsfähigkeiten
  • abgestimmte Unterstützung in Bezug auf individuelle Bedürfnisse 

FAQ

Oft gestellte Fragen zur Wohnungshilfe.